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Verkehr
     
Die Abbildung, herausgegeben durch das Ministerium für Verkehr der Slowakei, zeigt deutlich, daß die Entwicklung eines Mautsystems in der Slowakei vorangeht.

Es lohnt sich auf jeden Fall, vor der Einreise in die Slowakei aktuelle Informationen einzuholen

Die beste Quelle dafür in Deutschland ist der ADAC.

Mitglieder erhalten auf Anfrage in der Zentrale per Post bzw. in der örtlichen Geschäftsstelle des ADAC kostenlos Reise -Sets mit aktuellen Informationen zur Einreise und mit gutem Kartenmaterial.


Bratislava – eine moderne Metropole mit dem umweltfreundlichen Verkehrssystem

Ein großer Boom, welchen die Metropole der Slowakei – Bratislava erlebt widerspiegelt sich auch in den Bemühungen, eine dem entsprechende Verkehrsinfrastruktur zu schaffen.

Das Verkehrsnetz in Bratislava muss man heute schon in internationalen Zusammenhängen betrachten, vor allem mit der Rücksicht auf die Regionen der Donaustädte und eine Verknüpfung des Straßennetzes der umliegenden Länder – vor allem in Österreich, Ungarn und Tschechien. Die Autobahnanschlüsse sind auf der slowakischen Seite bis zu den Staatsgrenzen schon in Betrieb. Die österreichische Seite wird den Autobahnbau bis zum Jahr 2007 abschließen.

Die Organisation Slowakische Straßenverwaltung baut in der Gegenwart einen Autobahnabschnitt im Bereich Einsteinova ulica im Stadtviertel Petrzalka, welcher nach der Inbetriebnahme auch gemeinsam mit dem Autobahntunnel Sitiny im Jahr 2007 den Autobahnring vollenden wird.

So wird man die Verbindung zwischen Westen und Osten beschleunigen. In diesem Jahr wird auch der Bau der fünften Donaubrücke beendet, womit man wieder weitere Hunderte von Autos pro Stunde an dem engen Stadtzentrum vorbeiführen wird. Das größte Verkehrsprojekt der Stadtverwaltung im Moment ist Aufbau eines Verkehrsträger-systems, zum welchen die schnelle Straßenbahn wird.

Den Sinn dieses Systems sieht man in einer hocheffektiven Personenbeförderung in den Stoßzeiten, vor allem beim Morgenverkehrsaufkommen, mit einem maximal schonenden eniviromentalen Effekt der öffentlichen Verkehrsmitteln.

Als eine technische Lösung rechnet man mit dem Umbau der Alten Donaubrücke, welche in der Zukunft nur für den umweltfreundlichen Verkehr vorbestimmt wurde.

“In meiner Vision sehe ich die Stadt Bratislava schon im Jahr 2025 als eine moderne Metropole. In ihrem verkehrstillen Stadtzentrum werden ganz leise schnelle Straßenbahnzüge verkehren, alle Autos werden genügen bequeme Parkplätze in den Tiefgaragen und auf den Parkplätzen finden. Alle die an Bratislava nur vorbeifahren wollen, werden das schöne Stadtpanorama von dem Aussering bewundern können. Autoverkehr wird über 6 bzw. 7 Donaubrücken geführt”, so stellt es sich der Vizeoberbürgermeister von Bratislava Karol Kolada vor.

Neben den (428 000) Stadtbewohner kommen nach Bratislava täglich etwa weitere 130000 Menschen. Die Anzahl der mit Bahn ankommende Fahrgäste von Jahr zu Jahr Bahn sinkt.

Im Gegensatz wächst der Anteil der Flugpassagiere. Der Flughafen Letisko M. R. Stefanika verbuchte im Jahr 2004 900000 abgefertigte Fluggäste. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Passagierzahl stark gestiegen, sie hat sich sogar verdoppelt.

Die Stadt Bratislava hat in der Raum- Planungsdokumentation eine Straßen- und Schienenverbindung mit Wien und Österreich, sogar mit einer parallele Lösung südlich und nördlich der Donau. Auf Grund des Abkommens mit der österreichischen Seiten konzentriert sich jetzt die Stadt Bratislava auf die Südverbindung. Im Stadtgebiet von Bratislava muß man noch etwa 1 Kilometer der Strecke bauen, damit der schon fertige Streckenteil direkt mit dem Flughafen verbunden wird.

Die Modernisierung der ganzen Strecke ermöglicht den Zügen dann eine Geschwindigkeit von 120 km/h zu erreichen, wodurch eine schnelle Verbindung zwischen Wien und dem Flughafen in Bratislava entstehen wird. Das ist Frage der nächsten 5 Jahre.

Februar 2005, Quelle: Bratislava.sk
     
 
 
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